Tag 5

Von Kiruna nach Gimsoya

Start KM: 99'296

End KM: 99'802

Gefahren: 506

Startzeit: 09:30

Ankunft: ca. 19:45

Spritverbrauch: hält sich (ca. 12l/100km)

Mensch und Maschine wohlauf

 

Heute sind wir von nach einer sehr erholsamen Nacht im Hotel zu unserer Party Location auf der Halbinsel Gimsoya gestartet. Ziel war, vor der Dunkelheit bei der Partylocation zu sein (haha...). Die "Challenge of the day" bestand dann auch "nur" darin, die Partylocation zu finden.

Da wir nicht viele Kilometer vor uns hatten, haben wir es ruhig angehen lassen. Wir hatten am Abend vorher noch beim Essen von 2 Schweden den Tipp bekommen, uns den Nationalpark Abisko ca. 100km nördlich von Kiruna anzuschauen. Genau dort haben wir auch gehalten und haben uns 1.5 lang den wilden Wasserfall angeschaut. 

Danach ging's weiter in Richtung Norwegen durch das nördliche Schweden. Wir hatten den ersten Kontakt mit Schnee und haben die wilde Landschaft bewundert. Nach ca. 1h sind wir an der Norwegischen Grenze angekommen. Das war die erste Grenze, wo wir nicht kontrolliert wurden - dort stand auch niemand. Sämtliche Sorgen betreffen zuviel Alkohol oder Zigaretten waren also umsonst.

Da wir (vermeintlich) immer noch gut in der Zeit lagen, sind wir von Harstad aus den Sightseeingtour nördlich gefahren. Eine sehr schöne Landschaft. Der kleine Umweg hat uns allerdings sehr viel Zeit gekostet. So gegen 15:30 stellten wir nämlich fest, dass wir noch 140km vor uns haben. In Norwegen sind das über 2h Fahrt. Also haben wir uns den nächsten Einheimischen gesucht und sind ihm einfach in der für Einheimische gültigen Geschwindigkeit hinterher gedüst (deutlich mehr als die erlaubten 80 km/h).

Gegen 19:45 Uhr waren wir an unserer Party Location und fanden noch einen guten Platz inmitten der über 100 bereits anwesenden Team um unser Zelt aufzuschlagen. Die Temperaturen waren mittlerweile im einstelligen Bereich und wir hatten einen frischen Wind. Wir haben das Zelt im Windschatten vom Chevy aufgebaut. Am Stand begannen dann auch schon die Spiele. Die Qualifikation haben wir gut überstanden (Holzsscheit möglichst dicht an an ein Ziel werfen). Das Viertelfinale (Tauziehen jeweils 4 Teams mit 2 Leuten gegeneinander) konnten wir auch für uns entscheiden. Im Halbfinale (2 Teammember unterschiedlicher Team müssen mit einem Apfel zwischen der Stirn diesen über ein Strecke von 50m transportieren) sind wir dann leider ausgeschieden. 

Das Highlight des Abends war aber auf jeden Fall der Sprung ins Nordmeer um 0:00 Uhr. Mit ca. 100 anderen Leuten sind wir (ok, nur ich :-P) ins Meer gesprungen. Ich denke mal, es war eine Mischung von Alkohol und dem gegenseitigen Aufputschen, dass ich im Meer nicht tot umgekippt bin. Es war richtig kalt. Das schöne war, dass die Luft danach gleich viel wärmer wirkte.

Gegen zwei Uhr haben wir uns dann mal hingelegt. Draussen war es taghell - das macht einen wahnsinnig und man verliert jegliches Zeitgefühl.