Tag 2

Von Kaseberga über Lönneberga nach Lindesberg

Fahrzeit 12h

Start KM: 97'131

End KM: 97'885

750km gefahren

Spritverbrauch: gutes Thema (12l/100km)

Mensch und Maschine wohlauf

 

Unser zweiter Tag führte uns von unserem Zeltplatz in Kaseberga in die Gegend von Örebro.

Tagesaufgabe: Finde den Autofriedhof im Wald in der Nähe von Ryd und mach ein Foto von einem Auto (bzw. den Resten) welches deinem Rallyegeschoss am ähnlichsten ist.

Also Schwedenkarte raus und Ryd suchen. Netterweise gibt es 32 Orte mit dem Namen Ryd. Also begann die Suche nach Ryd, was ja irgendwo auf der Route in unser Zielgebiet liegen sollte. Nach längere Suche haben wir dann das richtige Ryd gefunden und die Fahrt ging ca. 09:30 Uhr los. Frühstück i Form von Kaffee und Donuts gab's unterwegs. Den Autofriedhof im Wald haben wir gegen 12:00 Uhr erreicht. Er war sehr leicht zu finden, weil ca. 50 andere Rallyeteilnehmer bereits dort aufgeschlagen sind. 

Auf diesem Autofriedhof hat der Torfbauer Ake parallel eine Autoverwertung betrieben. Die ausgeschlachteten Autos hat er mal entspannt im Wald stehen lassen. Nachdem er ins Altersheim gezogen ist sollte der neue Besitzer des Grundstücks die Fahrzeuge eigentlich entsorgen (diesmal nicht im Wald). Kurzum - nach einigem hin und her hat man sich entschieden, dass das eigentlich Kunst ist und überlässt die Fahrzeuge dort der Natur. Die komplette Story gibt's auf Wikipedia.

Auf dem Autofriedhof haben wir noch ein nettes Paar nebst Hund aus Graubünden getroffen mit welchem wir gleich unsere Tausch Challenge für Schweden weiter führen konnten. Wir tauschten also Brille und iPhone Hülle gegen ein schönes grosses Schweizer Sackmesser. Merci dafür!

Ach ja - wir haben letztlich noch ein Wrack gefunden, was wenigstens die Form von unserem Chevy hat. Eine Verwechslungsgefahr ist trotzdem ausgeschlossen.

Nun ging's weiter in Richtung Grossraum Örebro. Unterwegs haben wir entschieden, kurz in Lönneberga vorbei zu schauen. Im Nachhinein ein grösserer Zeitverlust, aber wir sind ja nicht auf der Flucht. Also nur ein kurzes Foto am Ortseingang und weiter. Wir haben uns einen gemütlichen Zeltplatz an einem See raus gesucht. Dort sind wir noch auf einige andere Teams getroffen und ein nettes Ehepaar aus dem Kanton Bern. Aufgrund der späten Stunde (und mangels Alternativen) gab's nur noch Fertigsuppe und ein paar Bier. Dazu noch nette Gespräche mit den anderen Teams.